Angeln in Kuba im Winter 2015/2016 Teil 2 (feat. Sebastian Hänel)

Und schon gehts weiter mit Teil 2…
Hi Leute

Der Dezember war ja, wie ihr in Teil Eins lesen konntet, nicht gerade beonders erfolgsverwöhnend. Was Wetter und Fangerfolge angeht, war es zeitweise sogar ziemlich entmutigend. Aber allemal besser, als bei Minustemperaturen zuhause festzuhängen. Insofern haben wir das Beste daraus gemacht und uns unseres Lebens erfreut. Immerhin ist Kuba ja ein absolutes Wahnsinnsland, wo täglich irgendetwas abgefahrenes passieren kann. Allein die tollen Menschen und Landschaften sind so eine Reise schon wert.

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Das Wetter war immer noch meistens ziemlich be…scheiden

Kurz nach Neujahr kam dann endlich Manu aus Potsdam zu uns nach Hanabanilla gestoßen. Er kennt das Land und das Revier bereits. Es hat ihm bei seinem ersten Mal so gut gefallen, dass er nun jedes Jahr nach Kuba kommt, wenn es bei uns zuhause kalt wird. Dementsprechend motiviert und gut gelaunt traf er Anfang Januar bei uns am Stausee ein. Das er später allerdings soviele große Fische verlieren wird, konnte er noch nicht ahnen. Aber da der Typ nunmal die Ruhe in Person ist und immer megaentspannt, hat ihm das alles nichts ausgemacht. Außerdem ist er ja noch vor Ort bis Anfang Februar und vielleicht fängt er ja noch seinen Traumfisch bis dahin.

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Meist kleine Fische dieses Jahr für David Wenzel. Ob er das langfristig verkraften wird?

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David mit Spy Bass und Sebastian mit Chubby-Sonnenbarsch. Die Sonnenbarsche haben teilweise richtig Bock gebracht

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Zanderkant Kauli am T-Rig und sogar Zanderstyle am Bleikopf. Auch Offset können Sebastians eigenen Gummitiere erfolgreich gefischt werden

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Ums Rockfishing geht es am Ende des Artikels noch. Hier sollten wir noch viel Spaß haben

Besuch von der Fisch und Fang und vom Team Shimano

Veit Kazimiersch kam im selben Flieger wie Sebastian Hänel vom Angelmagazin Fisch und Fang. Die beiden sollten auch im selben Flugzeug wieder nach Hause fliegen und hatten beide demnach exakt 2 Wochen Zeit. Zum Glück sind auch die Beiden erfahren, was schlechtes Wetter und damit verbundene Ausfalltage und Niederlagen angeht. Insofern waren wir eine richtig lockere 4er-Truppe und haben uns das schlechte Wetter mit ein paar kurzerhand eingelegter „Feiertage“ vertrieben. Hierbei haben wir oft fast Tränen gelacht. Ob in der Disco oder bei uns auf Bude: Es ging immer tierisch die Post ab und wir haben unvergessliche Erlebnisse an unseren freien Tagen gehabt. Eine 5. Klasse im Landschulheim auf Schulausflug ist dagegen gar nix.

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Party on im „Gasthaus zum dicken Schwarzbarsch“. Hier allerdings gerade mal in einer Ruhephase

Allein ich überlebte 2 schwere Zahnpasta-Anschläge und etliche Bierduschen plus andere charmante Neckereien, wie beispielsweise mit Seewasser aufgefüllte Mineralwasserflaschen und Wasabi gespickte Snacks für die Kubaner, welche nach Konsum selbiger natürlich halbe Ohnmachtsanfälle erlitten, weil sie scharfes Essen absolut nicht abkönnen. Dazu Schlafentzug, da wir teilweise zu viert in einer Mini-Bude gepennt haben und einige sehr hart geschnarcht haben.

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Der Traumfisch von Veit

Veit konnte uns vor einer absoluten Big Fish-Schmach glücklicherweise bewahren, indem er einen absoluten Granatenfisch fing am dritten Tag seines Urlaubs. Ich hatte in den letzten 2 Wochen nicht mal einen 50plus Barsch. Gut, wir haben insgesamt nicht mal eine Woche auf Bass gefischt, aber eigentlich fängt man hier die 50er täglich. Und zwar oft nicht nur einen. Deswegen bin ich immer noch der Überzeugung, dass mich im Osten Kubas (dort sind sie bekannt dafür) jemand einfach mal verhexen ließ. Dies bestätigten mir auch die anwesenden Kubaner. und die müssen es ja schließlich wissen 🙂

 

Durch den Monsum beim Meeresangeln in den Mangroven in Kuba

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Sie verfolgten uns auf Schritt und Tritt in den Mangroven. Erfreulich, täglich im Fluss so schöne Snapper zu fangen.

Richtig nette Tage hingegen erlebten wir öfter am Meer. Beim Rockfishing und Werfen und Schleppen vom Boot hatten wir teilweise richtig Fun. Viele verschieden Fischarten brachten Abwechslung und das eine oder andere gute Abendessen. Insgesamt haben wir weit über 10 verschieden Arten aus dem Meer gescheppert. Nur das Sebastian seinen schon seit so langer Zeit ersehnten Barakuda nicht fangen konnte, hat ihn etwas gewurmt. Aber den wird er dann halt mal irgendwo anders fangen müssen. Was wäre das Leben ohne Träume 🙂

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Der Regen unseres Lebens

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Hardcore pur – Ohne Aussicht auf Besserung

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Wir hatten uns kurzzeitig versucht, in den mangroven „unterzustellen“. Fazit: Bringt gar nix

Die Geschichte mit dem Monsum mach ich kurz: Niemand von uns war in seinem Leben jemals so nass, wie an diesem Tag. Nachdem es echt gut gebissen hat ging es mittags mit dem Regen los. Und zwar stundenlang. Zwar hat es weiterhin gut gebissen, aber wir haben uns dann doch irgendwann entschieden, nach Hause zu fahren. Gab es doch weit und breit kein Dach und auch sonst nix zum unterstellen. Nach fast 5 Stunden im Dauerregen (davon allein 2 für die Heimfahrt) kamen wir völlig am Arsch am Ausgangspunkt der Bootsexkursion an. Nun mussten wir aber zu fünft plitschnass ins Taxi und nochmal eineinhalb Stunden nach Hause fahren. Keiner von uns wird den Moment vergessen, als er dann endlich unter der Warmen Dusche stand. Unser Fahrer föhnt wahrscheinlich heute noch seine Sitzbezüge im Auto. Das einzige, was von diesem Regenterrornachmittag blieb, ist ein heimlich aufgenommenes Go pro Video von Sebastin. Sein trockender Kommentar: „We love to entertain you“.

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Die Jacks waren nicht so groß, wie letztes Jahr, aber haben am leichten Gerät gut gebockt. auf anderen Booten wurden allerdings schöne Fische über 5 Kilogramm gefangen

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Peluzo und Sebastian beim quälen der WFT „Pro Salt“ Combi. Kurz darauf sollte der Regen unseres Lebens losgehen

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Ein für alle unvergesslicher Fisch. Einer von uns trägt gerade ein ganz besonders Souvenir mit sich spazieren. Vielleicht erzähl ich die Geschichte mal eines Tages.

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Nochmal Sebastian Hänel mit Pro Salt Combi. Diesmal beim Rockfishing

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Viele bunte Smarties beim Rockfishing…

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… und am Strand für Peluzo (mit SWAT Cappie) und Sebastian (mit Pro Salt und Grouper)

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Nicht die schärfsten Fotos, aber man sieht wie Sebastian und die große WFT Pro Salt Rolle am leiden sind. Große Snooks hatten wir zum Glück einige diesen Winter

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Bei jeder Ausfahrt hatten wir Ü-80er Karibikzander im Boot. Geworfen und geschleppt

Viele Grüße und ein dickes Petri Heil für alle da draußen!

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Euer David Wenzel

1 Comment. Leave new

Interessanter Bericht, habe bis anhin Kuba nicht als Angeldestination wargenommen. Es sieht auf jeden Fall so aus, dass ihr trotz relativ schlechtem Wetter sehr Spass gehabt habt. Weiter so und Petri Heil!

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