Karpfenangeln 2015 im Herbst – Teil 1

Karpfenangeln im Herbst 2015 Der erste Teil

So, jetzt sind wie versprochen endlich die Karpfen an der Reihe. Teilweise hat es recht lange gedauert, bis wir zuverlässigen Kontakt zur Zielgruppe herstellen konnten, aber wie heißt es doch so schön: Ausdauer wird oft belohnt! Vor allem, wenn man gute Boilies im Gepäck hat.

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Aber vorher gabs erstmal Kopfschmerzen.
Am Teltowkanal lief es diesen Herbst nicht besonders toll. Gerade mal 3 Aktionen hatten wir karpfentechnisch zu verzeichnen. Und das in 20 Nächten! Gerade an Flüssen und Kanälen ist es teilweise zum Verzweifeln, aber das gehört bei dieser Fischerei einfach dazu. Könnte man sich doch genauso an einen Brandenburger DAV Tümpel setzen und einen Karpfen nach dem anderen fangen.

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Von Rudow über Steglitz nach Teltow haben wir alles abgegrast. Allgemeine Anspannung bei den vielen Stammanglern lag in der Luft. Doch jetzt ist ja wieder aufatmen angesagt!
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Auf die Schiffe hingegen war immer Verlass. Sogar mitten in der Nacht kamen sie teilweise durchgerauscht und haben uns den Spaß teilweise etwas verdorben. Aber so ist Kanalangeln auf Karpfen. Manchmal verliert man und manchmal beißt einfach nix… Ich denke, es ist kein gutes Zeichen, wenn man auf einmal alle Schubkähne Berlins mit Namen kennt.

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da hinten kommt wieder so eine kleine miese Ratte…

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Da kam mal wieder einer – Und da geht er auch schon wieder..

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Stuppi-Schuppie zur Belohnung für das gute, selbstgekochte Essen am Wasser!

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Gut geschlafen – Gestört wurde man ja nachts kaum zum Glück.

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Etikettenschwindel – Das hat auch nicht geholfen.

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Ohne Zelt, aber dafür mit Bier. Auch für unsere Gäste am Wasser.

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Time out

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Manche Spots waren bereits vormöbliert. Wie praktisch und auch etwas eklig…

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Hier ist der Name Programm. Leider auf beiden Fotos.

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Morgens wie abends das gleiche Bild. Ruhe pur…

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Fortbildung am Wasser – Zeit genug hat man ja leider, wenn man am Kanal fischt.

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Mecklenburger Hardcore Blank Session. Doch es gibt sie, die…

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Mecklenburger Boddenkarpfen! Und wir werden es weiter versuchen!

 

Wir fassen zusammen:

Havel: 5 Tage blank für mich. Nur der Veit konnte damals einen Karpfen fangen.
Mecklenburg Vorpommern: 2 Tage blank.
Teltowkanal: Ein Fisch für mich in 20 Nächten. Der Rest blank.
Spree: 4 Tage und glücklicherweise endlich regelmäßige Bisse. Ein Big Fish mit exakt 20 Kilo (Foto am Ende des Artikels) und 6 kleine Karpfen. bis jetzt…!

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Pelzer MTX Boilies in 15mm. Der sehr würzige Geruch ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber die Karpfen feiern diese Murmeln aufs Äußerste. Unsere Taktik sieht vor, einen (oder 2) Tag(e) vor dem Angeln richtig abzukippen (5 KG Boilies), um dann hoffentlich richtig zuzuschlagen. Das hat im Herbst jetzt 4 Jahre in Folge funktioniert. Nur am Kanal (wo oft einfach keine Karpfen in der Nähe), oder zu Zeiten, wo die Fische nicht richtig wollen, würde ich von dieser Vorgehensweise abweichen.
Kein Grund für einen absoluten Höhenflug, aber immerhin mal wieder einen dicken Karpfen im Arm.

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Wenn ich nicht im Frühjahr an den Wilmersdorfer Parklakes gefangen hätte, dann wäre es dieses Jahr nur eine sprichwörtliche Handvoll an Karpfen. Doch das Jahr ist ja noch nicht vorbei. Gerade jetzt hauen die Fische nochmal richtig rein.

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Endlich ein Herbstbüffel! So müssen Karpfen aussehen…

 

Viele Grüße und Petri Heil!

 

Wir sehen uns in Teil 2

 

Bis dahin…

 

Euer David Wenzel

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